Vitesco/ Continental

Die Signale aus dem VITESCO Management reichen nicht

  • 01.06.2021
  • Aktuelles

Die 3. Verhandlungsrunde zum Abschluss eines Sozialtarifvertrages für die VITESCO Bebra/Mühlhausen wurde lautstark durch die Beschäftigten in Mühlhausen und einer Delegation aus Bebra begleitet. Pünktlich zum Verhandlungsbeginn meldeten sich die rund 150 Teilnehmer:innen mit Sirenen, Trillerpfeifen, Transparenten und Plakate zu Wort.

Foto: IG Metall Nordhausen

Über die Lautsprecher klang der Song Keiner schiebt und weg an das Ohr der Teilnehmer:innen, die spontan einstimmten. Bernd Spitzbarth, 1. Bevollmächtigter der IG Metall in Nordthüringen und Elke Volkmann, 2. Bevollmächtigte in Nordhessen haben klar zum Ausdruck gebracht, dass das Management heute liefern muss. Die Zeit zum Reden ist langsam vorbei. Dass sich die Geschäftsleitung nicht bei den Beschäftigten hat sehen lassen, wurde lautstark mit Pfiffen quittiert.

Torsten Buske, Betriebsratsvorsitzender VITESCO Bebra/Mühlhausen untermauerte die Solidarität zwischen den Werkteilen und forderte eine deutliche Bewegung bei den Arbeitgebern ein.

Matthias Ebenau, Verhandlungsführer von der IG Metall Bezirksleitung Mitte ist mit dem Ausgang der heutigen Verhandlung mehr als unzufrieden. "Draußen bangen die Menschen um ihre Zukunft und am Verhandlungstisch fordern die Arbeitgeber einen Forderungsverzicht von den Betroffenen ein. Das ist kein Kavaliersdelikt mehr. Für die Menschen ist das eine Provokation über die am Mittwoch in der Tarifkommission zu entscheiden ist," so Ebenau. Wir gehen davon aus, dass die Menschen es nicht bei Protestaktionen belassen werden, so Spitzbarth und Volkmann abschließend.