19.06.2025 | Der Automobilzulieferer Magna hat ein Sparprogramm aufgelegt, das die Beschäftigten hart trifft. Nach dem Abbau von Stellen greift der Konzern nun zu drastischen Maßnahmen: Die Bezahlung der Wochenendpausen wurde gestrichen.
Ein Schlag ins Gesicht derjenigen, die gerade am Wochenende die Produktion am Laufen halten.
„Das ist ein Unding!“, empört sich ein Magna-Mitarbeiter. „Wir haben am Wochenende gearbeitet, weil es hieß, dass es extra bezahlt wird. Und jetzt wird uns das einfach weggenommen.“ Diese Entscheidung der Geschäftsführung sorgt für großen Unmut in der Belegschaft.
Die Antwort der Kolleginnen und Kollegen ließ nicht lange auf sich warten: Mit einer Schichtwechselaktion, einem Saloonwagen, Westernkleidung und Flugblättern machten sie ihrem Ärger Luft. „Wir sind doch nicht im Wilden Westen!“, so der Tenor. „Hier gelten Regeln, und wir lassen uns nicht alles gefallen.“
Die IG Metall unterstützt die Beschäftigten in Heiligenstadt voll und ganz. „Wir fordern Respekt und faire Behandlung“, sagt ein Gewerkschaftsvertreter. „Solche Wild-West-Methoden haben in einem modernen Unternehmen nichts zu suchen.“
Wichtig zu wissen: Die bezahlten Pausen unterliegen einer betrieblichen Übung. Jeder Kollege kann den gewerkschaftlichen Rechtsbeistand in Anspruch nehmen, um die Wiederherstellung der Pausenzahlungen zu erreichen.
Gemeinsam für faire Arbeitsbedingungen!